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Antiquariat Rainer Friedrich Meyer
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Antiquariat Rainer Friedrich Meyer

 

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Internet: www.meyerbuch.com
 
 

Apuleius & Albinus :  Metamorphoseos, siue lusus Asini libri XI. Floridorû IIII. De Deo Socratis I. De Philosophia I. Asclepius Trismegisti dialogus eodê Apuleio îterprete. Eiusdem Apuleij liber de Dogmatis Platonicis. Eiusdê liber de Mundo, quê magna ex parte ex lib. Aristotelis eiusdê argumenti in latinum traduxit. hic sanè liber mutilatus ante nostram impressionem circunferebatur. eum nos fidem antiquissimi codicis secuti, restituimus. multos aut, & quidê insigneis errores commisit Apuleius in uertendo hoc libro, quos omneis indicauit Petrus Alcyonius græca, & latina literatura præstantissimus, & philosophus clarissimus cum librum illum latinitate donaret. Apologiæ II. Isagogicus liber Platonicæ philosophiæ per Alcinoû philosophum, græce impressus. nam commodius uisi sumus facere, si hunc librû græcum imprimeremus, q(uam) latinû, cum inepta tralatione cuiusdam Episcopi Tiropiensis barbarus esset.

Venedig: Aldus / Andreas Torresanus, 1521.  Octavo. 158 x 91 mm. 266 (recte 264), [28] Blätter. - Lagensignaturen: a-z8, A-I8; 1-38, 44.  Auf dem Titel das Holzschnitt-Signet 3; auf dem letzten Blatt verso Signet 6.

Handgefertigter, blind- und schwarzgeprägter dunkelroter Maroquinband des 20. Jh. auf drei Doppelbünden, handgestochene Kapitale in gelb/ockerfarbener Seide, Spiegel aus Marmorpapier, fliegende Vorsätze aus handgeschöpftem Bütten.
 

 

Editio princeps des Alcinous-Textes. Apuleius wurde um 125 zu Madaura in Nordafrika geboren, nach Studium der Rhetorik und Philosophie in Karthago und Athen - er beherrschte sowohl die punische wie die lateinische und griechische Sprache - war er als Anwalt und Rhetor in Rom tätig, dann in seiner Heimat als Provinzialpriester des Kaiserkults und Wanderredner. Auf Reisen durch Griechenland und Asien ließ er sich in die Mysterien einweihen.
¶ Seine um 170 verfaßten und immer noch mit Vergnügen lesbaren „Metamorphosen“, eine Bearbeitung der Verwandlungen des Lukios von Patrai, sind der erste vollständig überlieferte antike Roman und, wie Merkelbach in „Roman und Mysterium in der Antike“ schreibt, selbst ein Mysterientext. In ihm wird neben einer Fülle von Abenteuern das berühmte Märchen von Amor und Psyche erzählt; den Abschluß bildet eine Verherrlichung der Mysterien der Isis und des Osiris.
¶ In der Apologie verteidigt er sich im Zusammenhang mit seiner Heirat gegen den Vorwurf der Zauberei. Seine philosophischen Schriften stehen in der Tradition des Platonismus, so berührt sich „De Deo Sokratis“, worin eine Dämonenlehre enthalten ist, inhaltlich mit Plutarchs Schrift zu diesem Thema. Insgesamt zeigt sein Stil Raffinement wie Anschaulichkeit.
¶ Der „Asclepius“, eine für den Neuplatonismus der Renaissance grundlegende hermetische Schrift, ist uns, bis auf griechische Fragmente bei z.B. Laktanz und eine erst im 20. Jh. entdeckte koptische Fassung, nur in der vorliegenden lateinischen Übertragung überliefert, die hier noch Apuleius zugeschrieben wird, sicherlich aber, da von Augustinus in „De civitate Dei“ zitiert, vor 400 n.d.Z. entstanden sein muß.
¶ Alcinous (Alcinoos, Alkinoos, Albinus), ein Platoniker des zweiten Jahrhunderts n.u.Z., war Schüler des Gaius und Lehrer Galens; seine Einführung in die platonische Philosophie, die in einem Manuskript unter dem in der Aldine angeführten Verfassernamen überliefert ist, vermischt platonisches Gedankengut mit der Logik und Noetik des Aristoteles, und fügt Neuplatonisches hinzu; vgl. Sandys I,328.
¶ Der Alcinous-Text ist gesetzt in der schönen vierten griechischen Aldus-Type; cf. Nicolas Barker, Aldus Manutius and the Development of Greek Script & Type in the Fifteenth Century, p. 59 sqq. & ill. 25-27.

Erste Lage leicht wasserrandig oder fleckig, bzw. fingerfleckig, sonst nur minimal fleckig; in der zweiten Hälfte ein kleiner, fast unmerklicher Wurmgang im unteren weißen Rand innen. Wenige Anstreichungen und Marginalien v.a.H. Verblaßter Besitzeintrag auf Titel. Schönes, breitrandiges wie auch frisches Exemplar.

Editio princeps of Alcinous. Modern blindstamped morocco, three raised bands. First quire slightly dampstained in margins, some old annotations or unterlining, otherwise a fine crisp copy. The most important work of the great Platonist, Apuleius of Madura, second century e.v., the ’Metamorphoses’ is the only surviving example of a Latin novel with the exception of the ’Satyricon’ of Petronius. Bound with is a summary of Platonic philosophy by Albinus or Alcinous, second century e.v., a pupil of Gaius and a teacher of Galen. The work contains an amalgam of Platonism with Peripathetic and Stoic elements; specifically Neoplatonis doctrines are merely hinted at. With preface of Asulanus to Francesco Rubrio, French legate of Francis I at Venice. The publisher comments upon the quality of the edition and the teaching of Platonism at the universities of Turin and Padua and at Venice.

Renouard 91,8 - Adams A 1362 - Schweiger II,i,9 - Hoffmann I,103 - Ebert 858 („M. neuen Vbess. Schöne Exx. sind selt.“) - BM STC ital 35.
→ Nº 762 | → 16. Jahrhundert | → Neoplatonismus | → Philosophie | → Mysterien
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Lactantius, Lucius Caecilius Firmianus (Laktanz) — Müller, Nikolaus (Buchbinder) :  Divinarvm Institvtionvm libri septem proximè castigati, et aucti. Eivsdem De ira Dei Liber I. De opificio Dei Liber I. Epitome in libros suos, liber acephalos. Phoenix. Carmen de dominica resurrectione. Item Index in eundem rerum omnium. Tertvllinani liber apologeticus cum indice.

Venedig: Paulus Manutius, 1535.  Octavo. 162 x 98 mm. [12], [4]; 328, [12]; 48; [44] Blätter, incl. Index) Lagensignaturen: aa8, bb4, *4; a-z8, A-T8, V4; X-Z8, AA-CC8; DD12, EE-HH8 (foll. VV3+4 & CC8 weiß).  Mit Holzschnittdruckermarke Fletcher Nr. 9 auf Titel und am Schluß.

Handgefertigter blindgeprägter Schweinsledereinband der Zeit auf vier Doppelbünden und Holzdeckeln, zwei Schließen, deren bewegliche Teile fachmännisch wie stilgerecht ergänzt. Auf dem Vorderdeckel außen eine signierte Rolle mit Salvator „Data est mi|hi omnia“ - David „De frvctv | ventris“ - Paulus „Apparvit be|nignitas“ - Johannes N M „Ecce agnv | Dei qvi tol“ (199 x 15 mm, Haebler I,299,2); mittig eine Platte mit Kruzifix „Et sicvt Moses exaltavi | serpentem in deserto“ (78 x 42 mm, datiert unten mittig auf dem Stein 1556, wohl identisch mit Haebler II,32,II). darüber oben „Vnivers“, unten „Witt 1561“. Auf dem Hinterdeckel Auferstehung „Abolita victor rediviv | morte trivmphat part“ (76 x 41 mm, wohl identisch mit Haebler II,32,III). - „Nikolaus Müller gehört zu den bedeutendsten Buchbindern Wittenbergs im ausgehenden Jahrhundert.“ Haebler I, S. 301. Er arbeitete u.a. für den Kurfürsten August von Sachsen.
 

Das Exemplar der Universität zu Wittenberg, die 1502 begründet wurde; zwischen den Jahren 1512 und 1547 war die Schloßbibliothek für sie zuständig. „Avec une préface de P. Manuce pour Lactance, et une de G.B. Egnatio pour Tertullien. Très bonne édition, bien supérieure à celle de 1515 ...“ (Renouard). „Neue Recension von Honoratus Fasitelius aus Manuscripten, alten Ausgaben und bisweilen aus (sehr umsichtiger) Conjectur. Die Capitelabtheilungen sind hier wieder weggelassen“ (Ebert). „Diese Verbesserung [dieser Ausgabe im Vergleich zur vorigen von 1515] ist aus Handschriften des Klosters Monto Casino geschehen“ (Hamberger II, S. 683). Mit einigen Textpassagen in der vierten griechischen Aldus-Type, die auf fol. T3r bis V2v. wiederholt und mit lateinischer Übersetzung von Marcus Musurus versehen sind.
¶ Fascitellus (1502-1564) war Benediktiner-Mönch in Monte Cassino; 1551 wurde er von Julius II. zum Bischof von Isola in Calabrien gemacht, er war Teilnehmer am Tridentinischen Konzil. Seine Laktanz-Ausgabe diente mehreren späteren als Vorlage. Zum Kolophon siehe Fletcher S. 76.
¶ Der Rhetoriklehrer Laktanz (ca. 250 - wohl 325), wohl ein Schüler des Arnobius und von Diokletian nach Nikomedia in Bithynien berufen, legte 303 zu Beginn der diokletianischen Christenverfolgung dies Lehramt nieder und wurde Apologet. Um 315 wurde er von Konstantin als Lehrer des Crispus nach Gallien (Trier?) berufen.
¶ Als Theologe ist Laktanz rückständig, Anhänger chiliastischer Eschatologie, Vertreter eines dualistischen Welt- und Menschenbildes, dessen Gottesbegriff von der römischen Vorstellung eines ’pater familias’ und ’imperator’ geprägt ist. Er ist kein Anhänger der Trinitätslehre: eine vom Gottessohn getrennte dritte Person des Heiligen Geistes ist ihm unbekannt; er kombiniert jedoch christliches Gedankengut mit platonistisch-gnostischen Einflüssen und zitiert als erster römischer Christ ausgiebig die pagane Literatur, was er theoretisch in Div. inst. V,1-4 begründet. Sein Anspruch ist literarisch, er möchte die heidnischen Gegner auf ihrem Niveau erreichen. Als Ciceronianer benutzt er, sowohl polemisch wie aneignend, häufig Vergil, Lukrez, Seneca u.a. - daneben den „Asclepius“, wodurch uns einige von dessen Textpassagen im griechischen Original überliefert sind, und auch ’Offenbarungsliteratur’ wie z.B. die Sibyllen. Das Neue Testament spielt unter seinen Zitaten eine nur untergeordnete Rolle; die klassische griechische Literatur kennt er wohl bloß mittelbar. Die Dichter werden von ihm nicht, wie durch die früheren Christen, abgelehnt, sondern er rechtfertigt z.B. die Allegorie in Div. inst. I,5,1 & IV,5,4 als ’officium poetae’. Von der Kirche als Häretiker eingestuft, entfaltet er erst in der Renaissance als ’Cicero Christianus’ seine Wirkung.
¶ Das berühmte Kapitel über den Wein „Quod Noe fuit inventor vini“ (II,13) hier auf fol. 68 sq., vgl. Simon: Bacchica, Nr. 389: „Mais le passage le plus savoureux est celui du chapitre XXII du Livre I, ’De falsa religione’, celui où l’auteur commente le droit que le mari avait, à Rome, d’interdire le vin à son épouse.“

Einband leicht fleckig, stellenweise leicht berieben. Verfassername von zeitgenössischer Hand auf den Vorderschnitt kalligraphiert. Besitzerstempel auf vorderem fliegenden Vorsatz recto oben. Innen vereinzelt im weißen Rand minimal stockfleckig, circa vier Seiten etwas fleckig, wenige saubere Unterstreichungen einer alten Hand; Lage FF wie üblich papierbedingt leicht gebräunt. Ein schönes, frisches Exemplar in zeitgenössischem Wittenberger Meistereinband.

Contemporary German blindstamped pigskin over wooden boards, four raised double-bands, two clasps, catches renewed, bound by Nikolaus Müller of Wittenberg. Binding slightly rubbed. As usual, quire FF lightly browned due to quality of paper. From the library of the University of Wittenberg.
¶ The Opera of the Christian apologist Lactantius (?250-?325), the Christian Cicero, who propagandized in Africa and Italy. He was a pupil of Arnobius and native of the province Africa. He received an appointment as professor of rhetoric from Diocletian, and spent part of his life at Nicomedia in Bithynia, and when old he was appointed by Constantine to educate the Prince Crispus in Gaul. His works include ’De opificio Dei’, which contains a description of the body and soul of man, and is a sort of supplement to the fourth book of Cicero’s ’De re publica’; ’The Divine Institutes’, greatest of all his works, which was written against two opponents of Christianity and is a comprehensive survey of the arguments then available in favour of the new religion; ’De ira dei’, an able discussion of the problem with which it deals, correcting the false conclusions of the chief philosophical schools. ’De ave Phoenix’ is a medley of heathen and Christian elements, and generally believed genuine. Included is the Liber apologeticus of Tertullian. The edition is based upon manuscripts found in the Monastic Library of Monte Cassino. With prefaces of Paulus Manutius and his friend, the humanist, Ioannes Baptist Egnatius. - A very fine copy.

Renouard 113,2 - Adams L22 - BM STC 366 - Hamberger II,682 - Ebert 11603 - Brunet III,736.
→ Nº 1500 | → 16. Jahrhundert | → Kirchenväter | → Antike | → Wittenberg
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Fournier, Francois Ignace :  Nouveau dictionnaire portatif de bibliographie (...) Seconde édition, revue et considérablement augmentée.

Paris: Fournier frères, 1809.  Octavo. 203 x 122 mm. 10, x, 566, [48], [1], [1 weiße] Seiten. 

Handgefertigter marmorierter Kalbledereinband der Zeit mit glattem, vergoldetem Rücken; Deckel mit Randfilete. Schnitt marmoriert, Vorsätze aus Marmorpapier.
 

 

Zweite Ausgabe, beschreibt ca. 17500 Bücher, hinsichtlich Genauigkeit und Reichhaltigkeit der ersten von 1805 vorzuziehen. Grundlage des Werkes ist des Verfassers „Essay portatif de Bibliographie“, 1796, er wurde im weiteren von Mauger und Jardé wesentlich unterstützt. Der auf den römisch numerierten Seiten abgedruckte „Précis sur les Bibliothèques et sur la Bibliographie“ rührt von Bouilloud. Im Anhang Bibliographien der Aldinen und Elzevier; Cominus-, Baskerville-, Didot- & Barbou-Klassiker; der Variorum-Ausgaben sowie der von der Crusca zitierten Werke.

Bibliotheksexemplar. Vortitel und Titel gestempelt. Einband stellenweise berieben, Gelenke etwas brüchig, Ecken bestoßen. Innen wenige Anstreichungen, eine längere Marginalie; wenig fleckig. Selten.

Contemporary calf, worn, ex-library-copy, some annotations. Second edition of a predecessor to Brunet. A listing of about 17,500 books from incunabula to about 1800. With “Précis sur les Bibliothèques et sur la Bibliographie“ written by Bouilloud. The main part of the book is followed by lists of Aldine and Elzevier editions, of Variorum edition of the classics, of ’ad usum Delphini’ editions, and Latin editions from Baskerville and Barbou.

Petzholdt 86 - Besterman I,910 - Brunet II,1360.
→ Nº 3431 | → 19. Jahrhundert | → Bibliographie | → Frankreich  
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120,– €
 

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Didot, Ambroise Firmin — Kyster, Anker (Buchbinder) :  Alde Manuce et l'Hellénisme à Venise Orné de quatre portraits et d'un fac-simile. Hellénisme dans l'Occident Isabelle d'Este, Marquise de Mantoue. Correspondance inédite des réfugiés grecs en Italie. Zacharias Calliergi et les calligraphes crétois. Premières impressions greques, etc.

Paris: Ambroise Firmin-Didot, 1875.  Octavo. 219 x 132 mm. Portraitfrontispiz, [4], LXVIII, 646, [1], [1 weiße] Seiten, incl. Index).  Sowie drei Tafeln und ein doppelblattgroßes Schriftfaksimile.

Handgefertigter Halbledereinband des frühen 20. Jahrhunderts mit mittelblauem Maroquinrücken und -ecken, mit fünf erhabenen Bünden auf dem Rücken und Rückenvergoldung unter Verwendung eines ornamentalen Stempels im Stil des 16. Jh. auf den Feldern, goldgeprägter Rückentitel auf zweitem Feld, unten das Jahr. Originalumschläge beigebunden. Signiert Anker Kyster.
 

 

„A monograph of Aldus Manutius, the great Italian printer of the sixteenth century, to whom the world of literature owes some of the best editions of the Greek classics, and the world of art some of the noblest examples of typography (...) It gives a bibliographical and technical account of the products of the Aldine press from 1494 to 1515“ (Bigmore/Wyman).

Einbandrücken leicht ausgeblichen bzw. ins Grünliche verfärbt, innen gut.

First edition. 20th century leather-backed boards, spine gilt, bound by Anker Kyster.

Bigmore/Wyman I,173 - Brunet, Suppl. I,395 - Vicaire III,259 - Wagner 728 - Besterman 5153.
→ Nº 362 | → 19. Jahrhundert | → Aldus | → Griechisch | → Venedig
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230,– €
 

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Lemke, Antje :  Aldus Manutius and His Thesaurus Cornucopiae of 1496. (...) Translated by Antje Lemke, (...) Introduction by Donald P. Bean, (...).

Syracuse University Press, 1958.  Kl.Octavo. 14, [17], [1 weiße] Seiten.  Mit 14 Seiten verkleinerten Faksimiles aus dem Thesaurus.

Original-Leinwand mit goldgeprägtem Rückentitel und montierten Titelschild auf dem Vorderdeckel.
 

 

Enthält die Übersetzung von Aldus’ Vorwort zum Thesaurus sowie die verkleinerten Faksimiles der Blätter 1a+b, 2a-6b, 10b, 280a der Originalausgabe.

Fast neuwertig.

Small edition. Original cloth.

Kleine Ausgabe.
→ Nº 3463 | → Buchwesen | → Aldus | → Typographie  
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Libreria Antiquaria Mediolanum :  Aldo Manuzio. Giambattista Bodoni. Giovanni Mardersteig.

Milano: s.a. [um 1990].  Octavo. 79, [1] pp.  With numerous b/w illustrations and eight colour plates, depicting bindings.

Original wrappers.
 

 

158 entries, index, price list. 40 Aldine editions.

Near fine.

Originalbroschur.

Verkaufskatalog.
→ Nº 1071 | → Bibliographie | → Aldus | → Typographie | → Katalog
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Kaiser, Wolfgang J. — Ardant (Buchbinder) :  Das schöne Buch. The Book Beautiful. III. 1490-1990.

Frankfurt/Main: Edition Kaiser, 1993.  Gr.Octavo. 342, [1], [1 weiße] Seiten.  Mit zahlreichen farbigen und s/w Abbildungen.

Handgefertigter dunkelgrüner Original-Maroquinband mit goldgeprägter Rückentitelei sowie einer stilisierten Lilie ebendort, Stehkantenvergoldung aus einer Linie, Kopfgoldschnitt. Spiegel und fliegende Vorsätze aus hellbeiger Moiréseide, Lederinnenfälze; der vordere illustrierte Originaldeckel der Broschur-Ausgabe sowie die handschriftlich annotierte Preisliste sind hinten beigebunden. Signiert auf dem hinteren Ledereinschlag unten: „Ardant – Limoges“.
 

 

Alle Beschreibungen der 160 angebotenen Werke in Deutsch und Englisch. Eins von nur 25 unter dem Kolophon handnumerierten und mit Initialen signierten Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Hanno ’Art-Papier im handgebundenen Ganzledereinband; Gesamtauflage 800 Exemplare. Dieses Exemplar zusätzlich mit einer eigenhändigen Widmung des Antiquars Wolfgang J. Kaiser an den Düsseldorfer Bibliophilen Dr. Fritz Georg Miller auf dem Vortitel: „Herrn | Georg Miller | in Freundschaft | Wolfgang J. Kaiser | Ffm. 14. Januar 2002“. Hinten nachträglich beigebunden eine handschriftliche, zweiseitig beschriftete Postkarte des Antiquars an denselben. Zwei der Katalogeinträge sind von Miller in Bleistift mit einem handschriftlichen Kaufvermerk versehen.

Sechs Blatt vom Vorbesitzer oben mit kleinen Eselohren als Lesezeichen versehen, sonst fast neuwertig.

First edition. One of 25 numbered copies, of a total edition of 800. Original green morocco, spine gilt, upper edge gilt, bound by Ardant, Limoges. Fine. Catalogue 12. Descriptions in German and English. With numerous illustrations in colours in b/w. From the library of Dr. Fritz Georg Miller, Düsseldorf, with two handwritten annotations. Holograph dedication by Wolfgang J. Kaiser to Miller on half-title. Holograph postcard by Wolfgang J. Kaiser to Miller subsequently bound in.

Erste Ausgabe. Katalog 12.
→ Nº 113 | → Kataloge | → Buchkunst | → Einbandkunst | → Vorzugsausgabe
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